Am 27. März war es dann soweit: 48 Mitglieder, Freunde und Interessenten, aus Dotzheim, Schierstein, der Innenstadt, den östlichen Vororten und aus Eltville, trafen sich frühzeitig am Hauptbahnhof, um die Busreise zu beginnen.
Nach einem allgemeinen Kennenlernen und unterhaltsamen Gesprächen konnten die Kontakte beim gemeinsamen Mittagessen in Kehl dann weiter vertieft werden.
Bereits zu Beginn der Weiterfahrt nach Straßburg stieg Waltraud, die angeforderte Stadtführerin, zu, die uns eindrucksvoll, in der zweistündigen Rundfahrt und Begehung, die Geschichte und die aktuelle Situation der Stadt erläuterte und unsere Fragen fachkundig beantwortete.
Der späte Nachmittag und der Abend standen zur freien Verfügung der Reiseteilnehmer. Bewusst hatten wir uns für ein Hotel mitten in Straßburg, mit direktem Tram-Anschluss ins Zentrum entschieden und so machten sich, nach dem Eintreffen im Hotel und der Zimmerverteilung umgehend Kleingruppen auf den Weg, um die Gegend, um das Münster oder den Stadtteil petite france auf eigene Faust zu erkunden. Spät am Abend wurden dann an der Hotelbar in gemütlicher Runde die gemachten Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht.
Nach dem Frühstück des zweiten Tages trafen wir bereits um 08.30 Uhr am Europaparlament ein. Der hessische Europaabgeordnete Michael Gahler nahm uns in Empfang und stand uns mehr als eine Stunde mit einem politischen Statement u. a. zum anstehenden Brexit, zu Sicherheitsfragen und zur Arbeit der Parlamentarier im allgemeinen und einer sich daraus anschließenden Diskussion zur Verfügung.
Dem schloss sich ein Besuch der laufenden Plenarsitzung an, in dem wir zum Thema Erasmus-Programm, dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, den Wunsch der Parlamentarier nach Ausweitung des Programms vor allem auch der Pflegeberufe hinein und einer Erhöhung der Mittel vor dem Hintergrund der gewünschten Erweiterungen um das Dreifache interessiert folgen konnten. Ein weiterer Themenkreis dem wir folgen konnten, war die Berichterstattung des zuständigen Ausschusses, dass „Grüne Produkte“ und „Grüne Investitionen“ sehr viel enger eingegrenzt werden sollten, um Etikettenschwindel zumindest weitestgehend zu verhindern
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Besuchercasino des Europaparlaments stand, bei strahlendem Sonnenschein, eine mehr als einstündige Bootsfahrt auf der Ill an, auf der uns die Geschichte der Stadt nochmals aus einer ganz anderen Perspektive nahegebracht wurde.
Letzte Einkäufe, ein Kurzbesuch im Münster oder einer der gemütlichen Weinstuben im Zentrum und schon war die Zeit wie verflogen und die Rückreise musste begonnen werden.
Alles was uns an Staus auf der Hinreise nicht ereilt hatte, durften wir nun nachholen, was unserer Stimmung aber keinen Abbruch tat, zumal wir nach einer Verlosung unter den Reiseteilnehmern einer glücklichen Gewinnerin eine Einladung unseres Wiesbadener Bundestagsabgeordneten Ingmar Jung zu einer Reise nach Berlin übergeben durften.
Spät am Abend, müde, aber voller neuer Eindrücke und neuer Bekanntschaften, dann die Ankunft am Ausgangspunkt unserer Reise. Es war einfach nur schön!

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